Die Ziele der GKE
Den satzungsmäßigen Zweck des Vereins, nämlichwollen wir im folgenden Sinn umsetzen.
- den römisch katholischen Glauben zu wahren, die Kirche bei ihrem Streben nach Einheit der Christen zu unterstützen und das aktive christliche Leben zu fördern,
- die traditionsgemäße Gesinnung seiner Mitglieder und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, zu stärken,
- durch Veranstaltungen die persönlichen Beziehungen untereinander, insbesondere der Jugend, zu fördern,
- in Not Geratenen Hilfe zu gewähren und
- junge Mitglieder zu fördern.
Zu den Zielen und Aufgaben der Genossenschaft katholischer Edelleute in Bayern e.V. (GkE)
In der GkE sind Angehörige adeliger Familien in Bayern zusammengeschlossen, die dem römisch-katholischen Glauben angehören und sich diesem verpflichtet wissen. Die Ziele und Aufgaben sind in der Satzung der GkE festgelegt (§2), bedürfen aber immer wieder der Reflexion und zeitgemäßen Akzentuierung, um sie an die Jugend weitergeben zu können. Dies möchte die GkE mit dem vorliegendem Papier tun:
Die GkE will ihre Mitglieder unterstützen, dem Leben in einer modernen Welt gerecht zu werden, dabei aber das Geschichtsbewusstsein zu erhalten und wertvolle Traditionen weiter zu geben. Traditionsbewusstsein wohl verstanden ist nicht Verklärung der Vergangenheit, sondern bietet die Möglichkeit, das für richtig und gut Erkannte in die Gegenwart hereinzunehmen und in Ihr fort zu entwickeln. Damit kann man die Gegenwart bewusster erleben und gestalten sowie sich die Unabhängigkeit von bloßen Modeströmungen bewahren.
Daraus ergibt sich die Verpflichtung der älteren Generation. Traditionen an die jüngere weiterzugeben und bei dieser dafür zu werben.Die GkE möchte ihre Mitglieder ermuntern und unterstützen, Verantwortung in Staat und Gesellschaft zu übernehmen. Dafür gibt es ein weites Feld im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Raum. Aktives Auftreten in der öffentlichkeit und Übernahme von Verantwortung gehörten früher zum Selbstverständnis. Es wäre wünschenswert, dem adeligen Namen im öffentlichen Bewusstsein durch seine Beiträge zum Gemeinwohl wieder Achtung zu verschaffen.
Ein Adeliger ist auf Grund seines Namens und seiner Familie nicht von vornherein der Elite zuzurechnen, sondern er kann nur dann heute zu einer Elite gehören, wenn er Herausragendes leistet.Die GkE tritt dafür ein, dass ihre Mitglieder dem Glaubensleben aufgeschlossen gegenüberstehen, die christlichen Werte aktiv vertreten und konstruktiv in der Kirche mitarbeiten.
Der GkE ist von großer Wichtigkeit, den Zusammenhalt des katholischen Adels in Bayern zu fördern und einen Beitrag zur Pflege von Familie und Verwandtschaft zu leisten. In einer Zeit, in der sich die Lebensweisen sehr unterschiedlich entwickeln, erscheint es äußerst wünschenswert, das Miteinander und ein wechselseitiges Verständnis zu fördern und in diesem Rahmen intensive Geselligkeit zu pflegen.
Die GkE wünscht, möglichst viele junge Mitglieder für den Verein zu gewinnen, sie zu integrieren und zu aktivieren. Der junge Erwachsene sollte in seiner Persönlichkeitsbildung und in der Vorbereitung auf eine qualifizierte Position auch durch die Institution GkE unterstützt werden.
Der Vorstand der GkE nimmt diese Aufgaben ernst, ist jedoch auf die Unterstützung jedes einzelnen Ihrer Mitglieder angewiesen;
Nach § 2 der Satzung hat die GkE folgende Zwecke: "Wahrung des römisch-katholischen Glaubens, Ausübung der Werke der Barmherzigkeit und Förderung des traditionsgemäßen und aktiven christlichen Lebens sowie der unabhängigen Gesinnung der Mitglieder".
Von der Generalversammlung im Dezember 2001 beschlossen.